Projekthistorie

Die Vorgeschichte

Die LAG Südburgenlandplus hat in der EU-Förderperiode 2007-2013 die Marke „Ein Stück vom Paradies“ und das „E-Bike-Paradies Südburgenland“ mit Hilfe von EU-Fördermitteln aus dem LEADER-Programm entwickelt. Im Harz wurde das Konzept der Harzer Wandernadel durch den Landkreis Harz entwickelt und seit 2006 durch den Verein „Gesund älter werden im Harz“ e. V. betrieben.

Die Anbahnung

Das Unternehmen Harz Mobil aus Wernigerode initiierte 2015 die Anbahnung zu einem LEADER-Kooperationsprojekt zwischen den beiden LEADER-Regionen „Harz“ in Sachsen-Anhalt und „Südburgenlandplus“ in Österreich, um einen Wissenstransfer im Hinblick auf die touristische Entwicklung zu erreichen. Im Rahmen der Anbahnung wurde eine Reise der Harzer Projektpartner in das Südburgenland durchgeführt.

Im Anschluss wurde eine Studie erstellt, die im Ergebnis die Durchführung eines Kooperationsprojektes jedoch auf einem größeren Gebiet mit mehreren Regionen und Projektpartnern empfahl. Die Erfahrungen mit dem Aufbau des „E-Bike-Paradieses“ im Südburgenland sollten auf den Harz und das Harzvorland übertragen werden. Im Gegenzug sollen die Erfahrungen mit dem Belohnungssystem der Harzer Wandernadel für das E-Bike-Paradies im Südburgenland nutzbar gemacht werden.

Das LEADER Programm entpuppte sich als die geeignetste Methode um die einzelnen Regionen miteinander zu vernetzen und um gleichzeitig Fördermittel zu akquirieren. Über LEADER werden Projekte gefördert, die die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten und die Regionen auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung unterstützen. Der Name „LEADER“ ist eine Abkürzung für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ – auf deutsch „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“.

Formierung der Region und Projektvorbereitung

2016 wurde die Projektidee in den einzelnen Teilregionen vorgestellt und mögliche Projektpartner wurden sondiert. Im Mai 2017 kam es zu einem ersten Treffen der Kooperationspartner im Kloster Drübeck. Es formierte sich eine Steuerungsgruppe, die das geplante Projekt vertiefend konzipierte und eine Kooperationsvereinbarung vorbereitete. Im September 2018 wurde die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Im Anschluss begannen die Projektpartner damit die Förderanträge für die einzelnen Teilprojekte (Lose) zu stellen.

Projektumsetzung

Im April 2019 nahm das Projektmanagement seitens der atene.KOM seine Arbeit auf. Im Juni des Jahres unternahmen die Projektträger und interessierte Partnerbetriebe eine Auftaktreise ins Südburgenland, um vor Ort einen Eindruck vom e-Bike Paradies zu gewinnen und erste Ideen zu sammeln. Mit der Zustellung der Förderbescheide wurden die Teilprojekte Anfang 2020 ausgeschrieben. Im Frühsommer 2020 wurden mit Xenio Marketing, absolutGPS und dem Harzer Tourismus Service die umsetzenden Partner ins Boot geholt. Das Projekt wurde offiziell gestartet.